RuBuS - Bilanzierung und physikochemische Charakterisierung der gegenwärtigen Sedimentdynamik in der Rummelsburger Bucht

Rummelsburger Bucht
Rummelsburger Bucht
Bildquelle: Jens Bölscher 2013


Projektnummer: 11429UEPII/2

Dieses Projekt wird im Rahmen des Umweltentlastungsprogramms II (UEP II) vom Land Berlin (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt) gefördert und durch die Europäische Union (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung - EFRE) kofinanziert.




Projektlaufzeit:                 04.11.2013 - 30.06.2015

Projektverantwortliche:    Prof. Dr. A. SchulteDipl.-Geogr. J. Bölscher

Projektpartner:                 Prof. Dr. mult. Dr. h.c. K. Terytze

Projektkoordination:         Dipl.-Geogr. J. Bölscher

                                         Tel. 030-838 70 258 - jebo@zedat.fu-berlin.de

Wissenschaftliche Bearbeitung:

a.) Sedimentdynamik

Freie Universität Berlin
FB Geowissenschaften
Institut für Geographische Wissenschaften
AG Angewandte Geographie, Umwelthydrologie und Ressourcenmanagement

Prof. Dr. A. Schulte

R. Suthfeldt, M.Sc.

B. Vogt, M.Sc.

J. Bölscher, Dipl.-Geogr.

Malteserstraße 74-100
12249 Berlin
Tel.: 030-838-70-252/253
Fax.: 030-838-70-753
achim.schulte@fu-berlin.de

b. ) Geochemie

Freie Universität Berlin
FB Geowissenschaften
Institut für Geographische Wissenschaften
FR Physische Geographie, AG Geoökologie

Prof. Dr. mult. Dr. h.c. K. Terytze

Michaela Dumm

Malteserstraße 74-100
12249 Berlin
Tel.: 030-838-70-481/435
Fax.: 030-838-70-671
terytze@zedat.fu-berlin.de

Projektbegleitung:
    
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Abtl. VIII - Referat Wasserwirtschaft, Wasserrecht und Geologie
FB Wasserwirtschaft

Herr Rehfeld-Klein, Frau v. Seggern

Brückenstr. 6
10179 Berlin
Tel: 030- 9025-2031
Fax: 030- 9025-2947

Projektbeschreibung:

Die industrielle Nutzung von Binnengewässern im urbanen Raum hat seit Beginn der Industrialisierung immer wieder zu hohen Belastungen mit organischen und anorganischen Schadstoffen geführt. Hiervon sind insbesondere langsam fließende oder stehende Gewässer betroffen, wie bspw. auch die Havelseekette oder die Spree im Berliner Raum. Gegenstand des Projektes und exemplarisch für die genannte Problematik ist die Rummelsburger Bucht, ein Altarm der urbanen Spree im Zentrum von Berlin. Die Sedimente des Sees sind aufgrund der über Jahrzehnte andauernden, intensiven industriellen und urbanen Nutzung durch außergewöhnlich hohe Schadstoffgehalte gekennzeichnet und weisen maßgebliche Defizite hinsichtlich der Besiedlung mit Organismen des Makrozoobenthos auf.

Um einen besseren ökologischen Zustand erreichen zu können, fehlt es bislang noch an grundlegenden Kenntnissen darüber, wie sich die Sedimentdynamik und Sedimentneubildung verhält, wie hoch das Remobilisierungspotential aus chemischer und aus physikalischer Sicht ist, welche ökotoxikologischen Wirkungsgradienten zu erwarten sind und welche Konsequenzen dies für die Erreichung eines guten ökologischen Zustandes und auch für die Verbesserung der Sedimentqualität und damit für die Belastungssituation des Einzugsgebietes hat. Es gilt, die dynamische „Eigenentwicklung“ solcher Gewässer exemplarisch zu beschreiben und eine Prognose der Entwicklung ohne Maßnahmen (Nulloption) abzugeben. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit bieten somit die wissenschaftliche Grundlage im Umgang mit urban geprägten, Gewässern und zur Entwicklung von angepassten Handlungsstrategien.

Geplant sind sechs Arbeitspakete, in denen mehrere WissenschaftlerInnen der Freien Universität Berlin Sedimentkerne, Sedimenteinträge, die physiko-chemischen und ökotxikologischen Sedimenteigenschaften als auch die Sedimentdynamik der Rummelsburger Bucht untersuchen und bewertet werden.


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