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Das von Gletschern abgelagerte Material wird als Till (bzw. Geschiebemergel/Geschiebelehm) bezeichnet. Dabei werden grob Ablationstill und Setztill unterschieden. Während glazifluviale und glazilimnische Sedimente (Stillwassersedimente wie Bändertone und Warven) geschichtet und gut sortiert sind, besitzt Till fogende Eigenschaften:
Till ist mit Geschiebe durchsetzt - Grobsediment, das durch den glazialerosiven Prozess der Detersion geschliffen und gekritzt ist. Geschiebe werden bei der Geschiebeanalyse dazu verwendet Liefergebiete, also die Nährgebiete von Inlandeismassen, und die Bewegungsrichtung von Gletschern zu rekonstruieren. Solche Geschiebe werden dann Leitgeschiebe genannt, da die Gesteine typisch für bestimmte Herkunftsregionen sind. Zudem treten in glazial geprägten Landschaften Erratica und Findlinge auf, die auf die hohe Transportkraft und Ausdehnung der Eismassen hindeuten. Erratica: Steine bis mehrere Meter große Blöcke (Findlinge), die von Gletschern im oder auf dem Eis transportiert wurden und an Stellen, die weit entfernt von ihren Ursprungsgebieten abgelagert wurden. Zu den Erratica werden auch die Feuersteine gezählt, die in Mitteleuropa den Maximalstand der pleistozänen Vereisungen (Elster-Komplex) kennzeichnen (Feuersteinlinie).Setztill: Schlecht sortiertes und ungeschichtetes Material, das an der Gletschersohle transportiert wurde und die Grundmoräne bildet.Ablationstill: Supraglazial transportiertes Material, das sich nach Abschmelzen des Gletschers ablagerte.Geschiebemergel: Geschiebemergel ist das glazigene Material der Jungmoränenlandschaften (weichselzeitlich)- schlecht sortiert, ungeschichtet und aufgrund des geringen Alters noch kalkhaltig.Geschiebelehm: Als Geschiebelehm wird das Material der Altmoränenlandschaften (saale- und elsterzeitlich) bezeichnet, aus dem aufgrund der Zeit in der Verwitterung und Niederschläge wirken konnten, Kalk fast gänzlich ausgewaschen wurde. |
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