Regionale Klimaänderungsszenarien im Elberaum (GLOWA-Elbe)

Entwicklung von regionalen Klimaänderungsszenarien für das Gebiet der Elbe unter Einbeziehung des atmosphärischen Stoffeintrags in den Boden

 

F/E-Vorhaben im Förderschwerpunkt GLOWA im Rahmen des Verbundprojekts "Integrierte Analyse der Auswirkungen des globalen Wandels auf die Umwelt und die Gesellschaft im Elbegebiet (GLOWA-Elbe)"

Förderzeitraum: 2000-...., Schwerpunkt: Gesamtelbe, Teilaufgabe: Klima/atmosphärische Prozesse

Zusammenfassung

 

Ziel ist es, die räumliche Verteilung und zeitliche Variabilität der Niederschlagsaktivität, der Niederschlagsmenge und der Verdunstung,­ des atmosphärischen Stoffeintrags, bedingt durch biogene und anthropogene Emissionen,­ der bestimmenden meteorologischen Parameter wie Wolkenbedeckungsgrad und -typ, Temperatur, Wind und turbulente Flüssein der planetaren Grenzschicht für zukünftige Zeiträume abzuschätzen, die durch den globalen Wandel und durch regionale Veränderungen bedingt sind.

 

Die Ergebnisse dienen als Randbedingungen für hydrologische Modelluntersuchungen zum Wasserkreislauf und zur ökonomischen und ökologischen Bewertung der absehbaren oder angestrebten regionalen Entwicklung der Wasserbevorratung und -bewirtschaftung im mittleren Elbebereich.

 

Die zu erwartenden Klimaänderungen sollen exemplarisch innerhalb der Zeiträume

  • 2000 bis 2025 (Prognoseziel I)
  • 2026 bis 2050 (Prognoseziel II)

beschrieben werden.

 

Dabei soll in entsprechenden Szenarien der Strukturwandel im Elbe-, Havel-, Spree- und Unstrutraum berücksichtigt werden, der in dem gegebenen Zeitrahmen politisch, ökonomisch und ökologisch zu erwarten ist. Die absehbaren Veränderungen werden in kategorisierter Bodennutzung und in Schadstoffemissionskatastern festgehalten.

 

 Teilvorhaben:

  • Bestimmung von Großwetterlagen und dynamischen Kenngrößen zur Klimacharakterisierung
  • Episodenrechnungen mit dem Lokalmodell des Deutschen Wetterdienstes
  • Synthese und Analyse von Wolkenarten, Niederschlag und Verdunstung aus Zeitreihen von Satellitenmessungen und konventionellen Beobachtungen
  • Nutzungszugang zu langjährigen Fernerkundungsdaten durch alle GLOWA-Projekte
  • Diagnose und Prognose der Deposition mit einem chemischen Transportmodell