Geologisches Seminar (im ABV-Studienbereich)

Hinweis: Das hier dargestellte Material wird allmählich in die Learning Platform "Blackboard" der FU Berlin übertragen. Die hier angegebene information ist nicht immer mehr aktuell; die Links werden selten gepflegt.

Übersicht und Ziele

Im Geologischen Seminar werden Sie Vorträge, Diskussion, Zitieren, und das Arbeiten mit wissenschaftlicher Literatur üben. Ihre Haupt- (aber nicht alleiniger!) Beitrag besteht in mindestens einer, etwa 15-minütigen Präsentation über ein Thema Ihrer Wahl, welches in unser Dachthema passt. Zum anderen besteht es in Ihrer aktiven Mitarbeit, die verschiedene Formen annehmen kann.

Ein einseitiges “Abstract” zum Thema Ihres Vortrags muss zwei Tage vor Kursbeginn eingereicht werden und wird entweder per e-mail an die Kursteilnehmer verteilt oder in Blackboard gestellt. Bitte drucken Sie es auch aus und bringen Sie es zum Seminar mit!

Anwesenheit und aktive Mitarbeit wird (selbstverständlich) erwartet. Fragen und Kommentare sind immer erwünscht. Anwesenheit ist Pflicht..


Wir sehenim SoSe normalerweise 12 Termine und im WS 14 Termine vor. Sie dürfen zweimal unentschuldigt fehlen, danach nur mit stichhaltiger schriftlicher Begründung.

The use of English is encouraged!

Es wird keine Abschlussklausur geben.


Andere interessante Themen im Umfeld des Seminars

Powerpoint Presentations

Die Debatte um Powerpoint, aufgearbeitet am ZMI der Uni Giessen. Darin enthalten der grundlegende Artikel von Doc Searls, und der provokative Artikel "Macht Powerpoint blöd ?" Wenn Sie sich von Ideologiekämpfen jedoch lieber fernhalten, suchen Sie eine der zahlreichen Kommunikationstrainingsfirmen auf, die im Internet ihre Dienste anbieten; dort finden Sie in vielen Fällen Mängellisten und Hinweise. Vermeiden Sie die Grundfehler (Quelle: Bildungsserver Hessen):

  • Die Strukturvorgaben des Programms führen zu übermäßiger Vereinfachung komplexer Gedanken, reduzieren die Rolle des Präsentierenden, die Form überwältigt den Inhalt. Oft sind die Folien schwer lesbar, unverständlich oder lenken ab. Da eine einzelne Folie im allgemeinen nur wenig Informationen transportieren kann, kommt es oft zu einer schwer erträglichen übermäßigen Anzahl von Folien. Kontext und Relationen fallen dem zum Opfer. Viele Vortragende neigen zur Überladung der Folien mit Farben, Bildern und Animationen.Lesen Sie nicht stur die Punkte Ihrer Folien ab (die Augen Ihrer Zuhörer können dies schneller), sondern entwickeln sie parallel dazu einen ausführlicheren, erklärenden Sprachtext für das Ohr, der sich an den Stichpunkten anlehnt und diese verwendet. Benutzen Sie sehr wenige, schmucklose, klar zu lesende Schrifttypen. Achten Sie sorgfältig auf Grafikdesign, Farbkontraste, Schriftgrößen und das richtige Verhältnis von Text und Illustrationen. Seien Sie extrem sparsam mit "fliegenden" Animationen; diese wirken oft ablenkend. Jeder Einzelpunkt erhält seine eigene Folie; jede Folie enthält nur eine Idee.
  • Bei der Darstellung von komplexen Sachverhlten bauen Sie die Folie aus ihren graphischen Einzelelementen auf.


last update April 8, 2009

 

Vorträge

  • Vortragskriterien: Wie würden Sie Ihren eigenen Vortrag oder den anderer vergleichend bewerten ?
  • Mit dem Halten eines Referats wechseln Sie für kurze Zeit auf die Seite des Lehrenden im Unterrichtsgeschehen. Was wird Ihren Unterricht gut oder schlecht machen ? Setzen Sie sich deshalb bitte mit den Kritierien guten Unterrichts auseinander.
  • Kleiner Leitfaden zur Vorbereitung eines wissenschaftlichen Vortrags (von Dr. Burger, ehem. Geomathematik, FU)
  • Wussten Sie, daß es eine DIN-Norm für Kurzreferate gibt ? Ich auch nicht. Es ist DIN 1426. Wir leben schliesslich in Deutschland.
  • Es gibt auf dem Internet zahllose Seiten, die Hinweise über die die Kunst des guten Vortrags geben. Enter "Wie halte ich einen guten Vortrag" in Ihre Lieblingssuchmaschine und durchsuchen Sie die Ergebnisse. Eines unter vielen Beispielen z.B. ist der Auftritt der Beratungsfirma HPS.

Die Kurzzusammenfassung (Abstract)

  • Ähnliche Internetseiten existieren mit Hinweisen und Richtlinien über das Verfassen von Kurzzusammenfassungen / Abstracts. Was sollte es enthalten ? Ich schrieb vor einigen Jahre selbst einmal ein Abstract über das Schreiben von Abstracts.
  • Meine Version ist fast identisch zu den Hinweisen auf der Seite von Prof. Schulz der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Deren Kollegin Ulrike Spree diskutiert die Anwendung der DIN 1426, sogar mit abschließendem Selbsttest.
  • Weitergehende ausführliche Instruktionen zum korrekten Verfassen von Seminar-, Bachelor- und Diplomarbeiten sowie Master's Theses gibt es zuhauf. Hier nur ein Beispiel aus Frankfurt, aber es gibt auch viele andere.

 

Copyright und zitieren

Literatur

  • Bänsch, Axel (2003): Wissenschaftliches Arbeiten - Seminar- und Diplomarbeiten. 8. Aufl. München: Oldenbourg.
  • Fragnière, J.-P. (2000): Wie schreibt man eine Diplomarbeit? 5. Aufl. Bern; Stuttgart; Wien: Haupt.
  • Theisen, M. R. (2002): Wissenschaftliches Arbeiten - Technik, Methodik, Form. 11. Aufl. Münc